Emotionales Gleichgewicht durch die Tomatis®-Methode

Fühlen Sie sich ruhiger, selbstbewusster und sicherer beim Lernen und in der Kommunikation! Die Tomatis®-Methode wirkt sich direkt auf das Gehirn aus, indem sie das limbische System und den Vagusnerv anspricht. Dadurch werden die Emotionen harmonisiert und die Auswirkungen von Stress, Depressionen, Angstzuständen und emotionaler Dysregulation gelindert.

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Warum ist ein emotionales Gleichgewicht wichtig?

Emotionen sind die leuchtenden Farben, die die Leinwand unseres Lebens bemalen und unsere Erfahrungen prägen. Von Freude bis Frustration – unsere Emotionen prägen die Art und Weise, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und mit ihr umgehen. Für Menschen, die mit emotionalen Dysregulationen konfrontiert sind, kann sich die Welt manchmal wie ein Wirbelwind unberechenbarer Gefühle anfühlen, was es schwierig macht, den Alltag zu bewältigen.

Im Mittelpunkt der Emotionsregulation steht die Fähigkeit, Emotionen in ausgewogener und adaptiver Weise zu verarbeiten und darauf zu reagieren. Bei manchen Menschen können Probleme bei der Verarbeitung auditiver Reize zu Schwierigkeiten beim Verstehen, Ausdrücken und beim effektiven Umgang mit Emotionen führen. In Verbindung mit einer Therapie zur Emotionsregulation bietet die Tomatis®-Methode einen innovativen Weg zur Verbesserung des emotionalen Gleichgewichts. Erreicht wird dies durch das Tomatis® Listening Programm, das das limbische System, den Vagusnerv und den präfrontalen Kortex stimuliert.

Emotionsregulation: Ein Weg zu emotionalem Gleichgewicht

In der schnelllebigen Welt von heute ist ein gelassenes und positives Auftreten unerlässlich. Die Bewältigung von Herausforderungen und die Anpassung an Stressfaktoren hängt von der Emotionsregulation ab – einem Zustand, der es uns ermöglicht, Reaktionen auf verschiedene Erfahrungen zu steuern und Resilienz aufzubauen. Dieses fein abgestimmten System kann durch emotionale Blockaden aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Durch die Verknüpfung von Emotionen mit vergangenen Traumata können diese Blockaden entstehen, was zu emotionaler Dysregulation führt, ein Zustand, der kognitives Wachstum, effektives Zuhören und damit emotionales Gleichgewicht beeinträchtigt.

Stellen Sie sich z.B. eine Person in einer Vorlesung oder ein Kind in einem Klassenzimmer vor. Wenn sie emotional ausgeglichen sind, sind sie entspannt und offen zu lernen. Doch wenn sie ein Streit der letzten Zeit belastet, treten ihre inneren Emotionen in den Vordergrund und ihre Konzentration lässt nach. Ungelöste Konflikte stören das Lernen, die Kommunikation und das emotionale Gleichgewicht.

Emotionale Dysregulation, die auf frühere Traumata zurückgeht, führt zu sensorischer Dysregulation und hemmt Fortschritt und persönliches Wachstum. Dies gilt auch für diejenigen, die mit dem sich ändernden Tempo des Lebens, zusätzlichen Verantwortlichkeiten und gesellschaftlichem Druck konfrontiert sind. Der Schlüssel zu emotionalem Gleichgewicht liegt darin, diese emotionalen Zwänge zu verstehen, anzusprechen und uns von ihnen zu befreien, damit wir gedeihen und mit der Welt um uns herum in Verbindung treten können.

Anzeichen für eine emotionale Dysregulation

Emotionale Dysregulation ist gekennzeichnet durch Schwierigkeiten bei der effektiven Steuerung von und Reaktion auf Emotionen. Personen, die unter emotionaler Dysregulation leiden, zeigen häufig eine Reihe von Symptomen, die ihr emotionales Wohlbefinden und ihr tägliches Funktionieren beeinträchtigen können.

Hier sind einige Anzeichen, auf die Sie achten sollten:

Emotionale Dysregulation Kommunikationsprobleme

Chronische Ängste: Anhaltende Angstgefühle oder übermäßige Sorgen, die die täglichen Aktivitäten und die Entscheidungsfindung beeinträchtigen.

Überwältigt von Emotionen: Das Gefühl, von Emotionen so überwältigt zu werden, dass man emotional gelähmt ist oder sich abschottet.

Impulsivität: Impulsives Handeln ohne Abwägung der Konsequenzen kann zu bedauerlichen Handlungen oder Entscheidungen führen.

Beziehungsschwierigkeiten: Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung gesunder Beziehungen aufgrund emotionaler Reaktivität oder Instabilität.

Emotionale Dysregulation Verhaltensschwierigkeiten

Intensive Stimmungsschwankungen: Schnelle und intensive Gefühlsschwankungen, von extremen Hochs bis zu Tiefs, die in keinem Verhältnis zur Situation zu stehen scheinen.

Schwierigkeiten beim Umgang mit Wut: Schwierigkeiten, Gefühle von Wut zu kontrollieren, was zu Ausbrüchen, Aggression oder Reizbarkeit führt.

Unvorhersehbares Verhalten: Verhaltensweisen, die für andere unvorhersehbar oder unberechenbar erscheinen, können es für Angehörige schwierig machen, Reaktionen abzuschätzen.

Schlechte emotionale Resilienz: Es ist schwierig, sich von Rückschlägen zu erholen oder Stresssituationen im Leben zu bewältigen.

Emotionale Dysregulation Innere Probleme

Isolation: Rückzug aus sozialen Kontakten aus Angst vor emotionaler Überforderung oder negativen Interaktionen.

Negatives Selbstbild: Ein Muster negativer Gedanken und Sätze, die oft die wahrgenommenen Fehler und Misserfolge verstärken.

Geringes Selbstbewusstsein: Häufiges Erleben von negativem Selbstwertgefühl, Selbstzweifeln oder Selbstkritik.

Effiziente Bewältigungsstrategien: Rückgriff auf ungesunde Bewältigungsmechanismen wie Drogenmissbrauch, Selbstschädigung oder Vermeidung.

Emotionales Ungleichgewicht und verwandte Erscheinungsbilder

Emotionale Dysregulation tritt häufig auf bei:

    1. Personen mit psychischen Erkrankungen, die häufig unter Störung der Stimmung, der Persönlichkeit und der Selbstkontrolle leiden.
    2. Neurodivergente Personen, deren Gehirnentwicklung und -funktion von der erwarteten Norm abweichen. Menschen mit einer typischen Gehirnentwicklung werden als “neurotypisch” bezeichnet.
    3. Personen mit Hirnschäden in unterschiedlichen Bereichen

Schauen wir uns einige sich überschneidende Erscheinungsbilder an:

Angst und Emotionsregulation:

Erkrankungen, wie die generalisierte Angststörung, die soziale Angststörung und die Panikstörung gehen häufig mit einer emotionalen Dysregulation einher. Menschen mit diesen Störungsbildern können intensive emotionale Reaktionen auf Auslöser oder sogar auf alltägliche Situationen erleben.

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Emotionsregulation:

Emotionale Dysregulation kann parallel zu ADHS auftreten und zu Schwierigkeiten bei der Steuerung von Emotionen und Impulsivität führen.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Emotionsregulation:

Menschen mit PTBS können aufgrund einer erhöhten Reaktivität auf traumabezogene Auslöser Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation haben.

Depression und Emotionsregulation:

Depressive Erkrankungen können zu Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation führen, die sich in Stimmungsschwankungen und verstärkten emotionalen Reaktionen äußern.

Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Emotionsregulation:

Emotionale Dysregulation ist bei Menschen mit ASS weit verbreitet und kann sich in Schwierigkeiten äußern, Emotionen der anderen zu verstehen und die eigenen angemessen auszudrücken.

Burnout und Emotionsregulation:

Burnout ist ein Zustand der völligen geistigen, körperlichen und emotionalen Erschöpfung. 77% der ArbeitnehmerInnen haben an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz ein Burnout erlebt, das zu Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit usw. führt.

Welchen Nutzen können Sie von der Tomatis®-Methode für ein emotionales Gleichgewicht erwarten?

Das Auftreten und die bewusste Selbstkontrolle der Zuhörhaltung führt zu erwünschter Ruhe, so dass sich das Ohr des Herzens öffnet.

Alfred Tomatis

Die Tomatis®-Methode reguliert das emotionale Gleichgewicht, indem sie auf das auditive System wirkt und die Gehirnfunktionen stimuliert. Hier ist eine Auflistung der Auswirkungen, wie sie zu emotionalem Wohlbefinden beiträgt, basierend auf dem Feedback* von KlientInnen und Professionals:

1

Förderung der emotionalen Regulation

Durch die Stimulation des limbischen Systems mittels spezifischer auditiver Inputs, wie gefilterter und modulierter Musik, unterstützt die Methode die emotionale Verarbeitung und das Engagement und hilft so bei der Emotionsregulation.

2

Reduktion von Stress

Die Methode, die sich auf die Klangverarbeitung konzentriert, kann das Stressniveau senken und den Menschen helfen, Herausforderungen mit einer ruhigeren Geisteshaltung zu begegnen, wodurch die mit Stress verbundenen emotionalen Turbulenzen verringert werden.

3

Verbesserung der Selbstwahrnehmung

Die Verbesserung der auditiven Verarbeitung kann die Selbstwahrnehmung verstärken, so dass die/ der Einzelne ihre/ seine Emotionen besser verstehen und steuern und eine tiefere Verbindung zu ihren/ seinen inneren Gefühlen aufbauen kann.

4

Verbesserung der Kommunikation

Da die emotionale Regulation mit effektiver Kommunikation zusammenhängt, stärkt Tomatis® indirekt die Kommunikationsfähigkeiten durch die Feinabstimmung der auditiven Wahrnehmung. Die Methode hilft dabei, Gefühle besser zu artikulieren und die Emotionen anderer leichter zu erfassen.

5

Stabilisierung der Stimmungen

Die Auswirkungen auf die Nervenbahnen können dazu beitragen, Stimmungsschwankungen auszugleichen, extreme emotionale Schwankungen zu reduzieren und einen ausgeglicheneren emotionalen Zustand zu fördern.

6

Verbesserung der sensorischen Wahrnehmung

Diese Methode konzentriert sich auf die Verbesserung der sensorischen Integration und ermöglicht eine ausgewogenere sensorische Erfahrung. Diese kann sich erheblich auf den emotionalen Zustand auswirken.

7

Umgang mit Depressionen und Ängsten

Aufbauend auf die Neuroplastizität des Gehrins kann die Tomatis®- Methode bei der Begleitung von Depressionen und Angstzuständen helfen, indem sie die auditive Verarbeitung und die neuronale Vernetzung des Gehirns verbessert.

8

Begleitung von Burnout

Studien deuten darauf hin, dass das Programm den Schlaf verbessern, Stress reduzieren und Burnout-Symptome wie Brain Fog lindern kann. Das liegt daran, dass es dem Gehirn hilft, den Fight-Flight-Freeze -Reaktionen entgegenzuwirken.

9

Erhöhung der Frustrationstoleranz

Ein verbessertes emotionales Gleichgewicht hilft dabei Aggressionen gegen sich selbst abzubauen und verbessert die Fähigkeit, sich auf die eigenen Gefühle einzustimmen, was ein tieferes Verständnis der eigenen inneren Landschaft fördert.

*Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Tomatis®-Methode kein Ersatz für eine traditionelle Therapie für emotionales Gleichgewicht ist. Emotionale Gesundheit ist ein komplexes Thema, und ein vielschichtiger Ansatz kann die besten Ergebnisse erzielen. Die Ergebnisse können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Daher ist es wichtig, einen Professional zu Rate zu ziehen, der die für Sie am besten geeignete Vorgehensweise evaluieren kann.

Erfolgsgeschichten

Häufig gestellte Fragen

  • Ist emotionale Dysregulation gleichbedeutend mit ADHS?

    Nein, ADHS und emotionale Dysregulation sind unterschiedlich. ADHS ist ein medizinisch diagnostizierter Zustand, der die Aufmerksamkeit und Konzentration beeinträchtigt. Emotionale Dysregulation ist gekennzeichnet durch Schwierigkeiten, die eigenen Emotionen oder die Emotionen anderer effektiv zu steuern und darauf zu reagieren.
  • Wie geht die Tomatis®-Methode mit emotionaler Dysregulation um?

  • Was ist emotionale Dysregulation?

  • Kann die Tomatis®-Methode neben traditionellen Therapien für emotionale Dysregulation eingesetzt werden?

  • Welche Strategien können Menschen mit ADHS helfen, ihre Emotionen besser zu regulieren?

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